Rezension: Royal Me - The Betrayal

Hallo Ihr Alle!

Wisst ihr was diesen Sonntag passieren wird? Royal Me 4 wird erscheinen und damit nimmt dieses Serial ein Ende. Einerseits bin ich total gespannt was nun noch passieren wird, andererseits bin ich auch traurig, weil ich dann erst mal wieder eine lange Zeit auf Lesestoff von Tina Köpke warten muss. 
Aber bevor ich mich Episode 4 widmen kann, will ich meine Gedanken zu Episode 3 zusammenfassen.


Steckbrief 
Autor: Tina Köpke
Titel: Royal Me - The Betrayal
Verlag: Selfpuplished
Seiten: 158
Format: eBook, Taschenbuch
Preis: 1,49 Euro (eBook), 6,26 (TB)
Angucken?


INHALT:
Episode 3 folgt weiterhin den bekannten Figuren und nimmt langsam die kleine Schottland-Blase auseinander, in denen sich die Figuren befinden. Der sichere Hafen scheint plötzlich doch nicht mehr so sicher zu sein und die Außenwelt klopft nicht allzu subtil an die Pforten des Callahan Castles. Und damit kommen eine Menge Komplikationen und unangenehme Situationen. Die Figuren müssen sich langsam entscheiden: Verantwortung übernehmen oder Verstecken? 

HANDLUNG:
Ich muss zugeben, dass ich wenige der Wendungen wirklich überraschend fand. Einige definitiv, was allerdings eher daran lag, dass ich das überhaupt nicht als Möglichkeit in Betracht gezogen hatte. In den vorangegangenen Episoden wurden schon eindeutige Hinweise gestreut und eigentlich habe ich nur gewartet, wann sie eintreten werden. Es ging dann doch alles schneller als gedacht und der Spannungsbogen in diesem Buch schlägt dabei weit nach oben aus. Es passiert ziemlich viel für diese wenigen Seiten und jeder Charakter sieht sich früher oder später seiner Peripetie (Höhepunkt) gegenüber. Allgemein kann man diese ganze Reihe sehr gut dem Spannungsbogen eines klassisches Dramas zuordnen. Jede Episode hat dabei charakteristische Merkmale: Episode 1 fungiert als Exposition, Episode 2 steigert die Handlung, Episode 3 ist der Höhepunkt und ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und sage, dass in Episode 4 die Kacke am dampfen sein wird. 

DER REST:
Ganz unglamourös fasse ich Schreibstil & Realistik hier einmal zusammen, da die einzelnen Punkt nicht mal einen guten Satz abgeben würden. 
Mir ist in Bezug auf den Schreibstil lediglich aufgefallen, dass man ein bisschen tiefer in den Gedankenablauf der Figuren hätte gehen können. In manchen Situationen, die für mich sehr neu und unerwartet waren, hätte ich gerne eine genauere Erklräung zur Reaktion gehabt. Manchmal hätte schon ein Nebensatz wie *Person A räuspert sich nervös/ lacht nervös* gereicht, einfach um als Leser auch einschätzen zu können. was die Person gerade von dieser Entwicklung hält. Und manche Figuren haben ein bisschen zu schnell geschalten. Also, ich wäre nicht sofort auf diese Schlussfolgerung gekommen, deswegen ist es mir aufgefallen. Trotzdem haben die  Charaktere sich noch genauso angefühlt wie zuvor und schienen auch nicht aus dem Rahmen zu fallen. Ich bin durch die Seiten geflogen und habe nur 2 Stunden gebraucht, ehe ich fertig war und mehr wollte. Die Aktionszenen die ich in Episode 2 keine Relevanz hatten, sind hier eingetreten (Mit einem ziemlichen Knall) und folgten einem guten Schema. Es war realistisch, nicht zu übertrieben und hatte viel Ähnlichkeit mit einer Sonntag-Abend-Krimiserie.

FAZIT:
Auch Episode 3 von Royal Me überzeugt mit seiner Handlung und Figuren. Es macht Lust auf den letzten Teil und hat mich auch mit Witz, komischen Situationen und ein bisschen Drama sehr überzeugen können.
Auf ins letzte Abenteuer!

Bis zur nächsten Rezension, Friederike. 

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