Falling Kingdoms 2


Tja,
ich habe vor einiger Zeit den ersten und dritten Band dieser Reihe rezensiert, aber irgendwas fehlt dazwischen. Teil 2.


Hmmm.

Hier kommt also meine Rezension zu Falling Kingdsom 2 - Brennende Schwerter.

Autor: Morgan Rhodes
Titel: Falling Kingdoms - Brennende Schwerter
Verlag: Goldmann
Seiten: 471
Format: Klappenbroschur, eBook
Kaufen?

Da es sich hier um einen Folgeband handelt, und ich wenig spoilern möchte, wird diese Rezension ein bisschen knapper ausfallen, als normal. Ich möchte mich aber noch bei Goldmann und dem Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares bedanken.

Im zweiten Band wird die Geschichte um Cleo, Jonas und Magnus fortgesetzt. Nach den Ereignissen am Ende des letzten Bandes, müssen sie sich mit neuen Problemen und Umständen arrangieren und das ist noch längst nicht alles. Denn der Blutkönig verfolgt ein Ziel, dass seinem Namen alle Ehre macht ... 

Die Idee: In diesem Band wird der Hauptkonflikt um wesentliche Punkte erweitert und eine friedliche Lösung scheint nicht mehr möglich. Durch das Auftauchen neuer Figuren, neuer Probleme und deutlich mehr Hintergrundinformationen bekommt man einen Eindruck vom Umfang der Reihe. In vielerlei Hinsicht wird es brutaler; nicht nur körperlich, sondern auch seelisch müssen unsere Hauptfiguren kämpfen und müssen erkennen, dass man Niemandem vertrauen kann.

Die Realistik: Die politischen Machenschaften in diesem Buch sind nachvollziehbar, aber wenig Komplex. Auch die Handlungen der Figuren sind gut dargestellt, aber man merkt, dass einige Ideen nicht aufgehen werden, da man mit 16 Jahren noch kein perfekter Stratege ist, vor allem nicht, wenn man als Adlige aufgewachsen ist. Die Figuren handeln also ihrem Alter entsprechend und ihrer Erfahrung und bringen damit ein gesundes Gleichgewicht von Erfolgen und Misserfolgen in die Geschichte ein.

Die Komplexität: Gleich zu Anfang werden einem neue Figuren vorgestellt, die die Handlung zum Laufen bringen und es weiterhin spannend machen. Auch Figuren, die im ersten Band wenig Auftritte hatten, oder gar kleine Rollen, kommen hier sehr viel mehr zum Zuge und beeinflussen die Geschehnisse wesentlich. Einige Hinweise auf das Heiligtum werden gestreut und auch in einer Welt voller Magie und Gleichgewicht, scheint es zu kriseln.

Der Schreibstil: Er ändert sich eigentlich gar nicht. Er bleibt solide und schweift nicht zu weit aus. Nebenbei bekommt man aber doch einen guten Eindruck von den Figuren, ihren Motivationen und auch der Umgebung, die bei politischen Spektakeln gerne mal ausgeblendet wird. Morgan Rhodes aber kombiniert das alles zuverlässig und flüssig.

Persönliches Gefallen: Ich hatte auch in diesem Band weiterhin Probleme mit den Hauptfiguren. Ich konnte mich nach wie vor nicht in einer identifizieren, was das Leseerlebnis ein bisschen geschmälert hat. Ich war nicht aktiv in der Handlung drin und habe das eher als eine Art "Zaungast" gesehen. Das hat meine Bewertung doch ein bisschen gezogen. Trotzdem machen die kleinen Hinweise die hier und da eingestreut werden und darauf hinweisen, dass noch nicht alles aufgedeckt ist, Lust auf mehr und ich möchte definitiv sehen wo die Geschichte letztendlich hinführt.

Von mir bekommt dieses Buch 4 von 5 Sternen.

Alles Liebe, Charlotte.    

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